Google Analytics Statistik auf einem Laptop als Beispiel für Traffic durch Influencer-Marketing

Wer es noch nicht bemerkt hat – die (Werbe-)Zeiten haben sich geändert. Um auf sich aufmerksam zu machen bedarf es weit mehr, als ein paar Banner zu schwenken, hie und da mit einem Angebot zu locken, Kullis loszuwerden und dann getrost auf Kundschaft zu warten. Hier kommt Content-Marketing ins Spiel.

Als vor über 10 Jahren Facebook und Co. einen kometenhaften Aufstieg hinlegten, bestätigten sich in den folgenden Jahren zunehmend die Thesen des US-amerikanischen Psychologen und Wirtschaftswissenschaftlers Robert Cialdini. Dieser beschäftigte sich mit den psychologischen Aspekten des gezielten Überzeugens durch angesehene Meinungsmacher. „Influencer-Marketing“ heißt das Zauberwort, benannt nach Cialdinis Bestseller „Influence: Science and Practice“. Was für den nicht englisch sprechenden Laien beinahe nach Erkältung klingt, scheint für Online-Marketingstrategen der Stein der Weisen zu sein. Zahlreiche Studien haben bestätigt, Influencer-Marketing als Teil des Content-Marketings funktioniert und das sogar viel effektiver als willkürlich gesetzte Werbemaßnahmen. Alles schön und gut, aber was genau ist nun dieses Influencer-Marketing und wie funktioniert es?

Wie funktioniert Influencer-Marketing?

Der Begriff selbst lässt erahnen, worum es geht – „to influence“ bedeutet beeinflussen. Cialdini beschreibt einflussreiche Meinungsmacher als beständig, sozial angesehen, vertrauenswürdig und gut vernetzt. Schon immer haben sich Unternehmen angesehener Menschen bedient, die ganz simpel Werbung für ihre Marke machen. Allerdings, die sozialen Medien bieten ALLEN unendliche Möglichkeiten. So kann der unscheinbare Nachbar von nebenan über Nacht zum YouTube-Star mutieren und tausende Menschen virtuell um sich scharen. Und genau darum geht es: Influencer sind meist Menschen aus „unserer Mitte“, einer von uns, sozusagen. Dieser Effekt kann Berge versetzen – eine Empfehlung so eines „zivilen Meinungsmachers“ ist weitaus authentischer als ein aufgesetzter Werbespot. Die gute alte Mundpropaganda bewährt sich also auch online. Und nicht nur das, Influencer-Marketing gewinnt immer weiter an Bedeutung.

Der Influencer

Ein Influencer will gut gewählt sein. Passt er zur Marke? Wieviel Einfluss und aktive Reichweite ohne Fake-Follower hat er tatsächlich in seiner Online-Gemeinschaft? Nicht zuletzt, ein Unternehmen muss dem Influencer auch ein großes Maß an Authentizität, Freiheit und Vertrauen entgegenbringen. Vor allem weil dieser ganz natürlich nach seinen Vorstellungen arbeitet und nicht nach einem vorgefertigten Drehbuch Produktempfehlungen abgibt. Das heißt, man lässt ihm freie Hand, wie Marke und Meinung an die Follower weitergegeben werden soll. Als kreativer Werbebotschafter wirkt er damit aber auch automatisch glaubwürdiger. Im besten Falle ist er es auch. Dies ist auch der Grund, wieso wir wir ausschließlich Dinge empfehlen, von denen wir persönlich auch überzeugt sind! Eine Empfehlung, eine Meinung eines heißgeliebten Bloggers oder YouTubers hat eben eine ganz andere Tragweite als der platte Versuch, Kunden über die breite Masse zu gewinnen. Viel persönlicher, viel mehr „unter uns gesagt“ erfüllt wohl auch das Bedürfnis zahlreicher Menschen nach einer Art führender Vertrauensperson und vor allem nach Beständigkeit. Genau das zeichnet nämlich einen ethischen und authentischen Influencer aus. Jemand der glaubwürdig sein Ding durchzieht, egal ob über Blogs, über YouTube-Kanäle, Facebook, Twitter und Co. So vielfältig wie die Influencer selbst und ihre Themen, sind auch die Möglichkeiten, sie authentisch zu transportieren.

Was ist ein Mico-Influencer?

Ein Micro-Influencer besetzt eine Nische. Immer mehr Unternehmen arbeiten mit Micro-Influencern zusammen, da die Zuschauerbindung und Treue höher ist – Klasse statt Masse ist hier das Schlagwort.

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Wieso hohe Qualität und Authentizität im Content-Marketing bei Blogartikeln wichtig ist

Bloggen dient mittlerweile mehr als nur einem Selbstzweck und ist für viele Onlineprojekte der Motor und die Steuerung. Trotzdem unterschätzen viele Blogger aber auch Webseitenbetreiber, dass die Qualität bei Blogartikeln ausschlaggebend für deren Erfolg ist. Denn Blogging ist mittlerweile eine günstige und hoch effektive Möglichkeit des Online-Marketings.

Content-Marketing: Organische Besucher durch Blogartikel

Spätestens seit den 2010er Jahren ist es auch in der SEO-Szene angekommen: „Content ist King“. Jeder möchte mehr Webseitenbesucher und dabei werden oft diverse (und bezahlte) Methoden ausprobiert. Eine bewährte und kostenlose Methode sind dabei Blogartikel mit hoher Qualität und damit Mehrwert für den Leser.

Denn, seien wir ehrlich: Ein Blick in das Analysetool unseres Vertrauens wird uns zeigen, dass die meisten Besucher weder direkt noch über die sozialen Netzwerke zu uns finden. Die meisten Besucher sind organische Besucher und finden Webseiten über Suchmaschinen.

Sie möchten noch mehr Besucher auf Ihrer Webseite? Die Antwort darauf ist relativ simpel: Schreiben Sie qualitativ hochwertige Blogartikel zu interessanten Themen und diese werden von Nutzern gefunden! Nebenbei können Sie soziale Kanäle mit diesem frischen Content befüllen.

Lead Generation durch Content-Marketing

Lead Generation? Das wird dem ein oder anderen nach zu viel Kommerz oder Professionalität klingen, kann aber alles bedeuten, je nachdem was Ihr Ziel ist. Sie möchten eine Dienstleistung oder ein Produkt verkaufen? Sie benötigen mehr Anmeldungen beim Newsletter oder Follower auf Ihren sozialen Kanälen?

Das alles fällt unter Lead Generation.

Und durch regelmäßige und hochwertige Blog Artikel erhöhen Sie die Chance darauf, Leads zu generieren. Denn jeder Blogartikel, den Sie veröffentlichen, hat das Potential, ein wahrer „Lead Magnet“ zu sein. Nach einem interessanten Artikel sind die Besucher nämlich gewillt, sich in Ihrem Newsletter einzutragen, Produkte zu kaufen, welche Sie bewerben oder Ihnen auf Twitter, Facebook und Co zu folgen.

Blogartikel etablieren Sie als feste Anlaufstelle

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Sich als eine feste Anlaufstelle für ein bestimmtes Themengebiet etablieren. Ganz egal um welches Thema es sich handelt, der Nutzer wird direkt auf Ihre Webseite gehen, um mehr Informationen zu bekommen oder den Kontakt mit Ihnen aufzubauen. Sie wären eine echte Autorität auf Ihrem Fachgebiet.

Genau dazu kann Sie eine echte Content Strategie, die das regelmäßige Verfassen von Blogartikeln umfasst, bringen. So werden Sie bald zu der Ansprechperson in Ihrer Nische oder sogar Gebiet und Nutzer werden ganz konkret auf Sie zukommen.

Dies ist die Macht der qualitativ hochwertigen Blogartikeln!

Langzeiterfolg mit Blogartikeln

Viele Webseitenbetreiber können nur dann Besucher auf ihre Webseite oder ihren Blog bringen, wenn sie in ein permanentes Marketingbudget investieren. Egal ob es sich dabei um Werbung, Paid Promotion oder bezahlte Klicks handelt.

Wenn Sie Blogartikel von hoher Qualität veröffentlichen, werden Ihnen diese permanent und nachhaltig Besucher über die Suchmaschinen generieren und – bis auf gelegentliche Updates – haben Sie dabei nichts weiter zu erledigen. Oft verbessert sich das Ranking der Blogartikel sogar noch über die Zeit und Sie werden bemerken können, dass mehr und mehr Besucher über einzelne Blogartikel den Klick auf Ihre Seite finden.

Es lohnt sich also auch langfristig Zeit (oder auch Geld) in hochwertige Blogartikel zu investieren. Wer die Möglichkeit hat, Blogartikel zu veröffentlichen, sollte diese Chance nicht vergeben. Wichtig ist immer, dass die Blogartikel mit dem Webseitenbesucher im Hinterkopf geschrieben werden: Qualität, Nachhaltigkeit und Mehrwert sind ausschlaggebend für den Erfolg eines Blogartikels.

Wir sind als Influencer ein verlässlicher Partner für viele große Firmen. Gerne verfassen wir auch für Sie gewinnbringende Artikel. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Rechtlicher Hintergrund zum Influencer Marketing

Influencern wird ein hohes Maß an Vertrauen entgegengebracht; was sie für gut befinden, muss gut sein. Kein Wunder also, dass Marken und Unternehmen von diesem Ansehen profitieren und beispielsweise ihrem Produkt durch den Einfluss der Influencer einen höheren Bekanntheitsgrad verschaffen möchten. Werden die Meinungsmacher dadurch gezielt zu Werbeträgern oder Produktfürsprechern gemacht, ist die Rede von Influencer-Marketing.

Sobald ein Social-Media-Profil oder ein Blog allerdings gewerblich genutzt wird, sind einige Besonderheiten zu beachten. Halten sich die Influencer nicht daran, können ihnen Strafen drohen. Welches Fehlverhalten geahndet werden kann, erklären wir im Folgenden.

Werbung nicht gekennzeichnet

Dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und dem Telemediengesetz (TMG) zufolge muss Werbung in Deutschland auch eindeutig als solche auszumachen sein. Preisen Influencer beispielsweise eine bestimmte Marke oder ein Produkt in einem Video an, bedarf es demzufolge stets einer entsprechenden Kennzeichnung. Ohne eine solche steht schnell der Vorwurf der Schleichwerbung im Raum. In einem solchen Fall kann dem betroffenen Influencer eine Strafe von bis zu 500.000 Euro drohen. Doch auch eine Abmahnung ist möglich, wenn sich Social-Media-Stars nicht an das UWG halten. Hier besteht die Konsequenz aus einer Geldbuße von mehreren tausend Euro.

Fehlende Rundfunklizenz

Eine sogenannte Rundfunklizenz ist immer dann vonnöten, wenn Inhalte in Deutschland über Radio oder Fernsehen unter die Leute gebracht werden sollen. Vergeben wird sie von den Landesmedienanstalten. Die jeweiligen Voraussetzungen dazu sind im Rundfunkstaatsvertrag (RStV) festgehalten und  können auch die Live-Streaming-Angebote von Influencern betreffen. Die Kosten für eine Rundfunklizenz liegen zwischen 1.000 und 2.500 Euro. Ist eine solche Lizenz jedoch nicht vorhanden und der Live-Stream wird trotzdem angeboten, können ebenfalls Strafen auf den betroffenen Influencer zukommen. Diese bestehen im schlimmsten Fall aus einer Geldbuße in Höhe von bis zu 500.000 Euro.

Urheberrecht nicht beachtet

Fotos, Texte oder Videos, die urheberrechtlich geschützt sind, dürfen nicht ohne weiteres verbreitet werden. Im Vorfeld muss stets das Einverständnis des jeweiligen Schöpfers eingeholt werden. Liegt dieses nicht vor und der Influencer lässt sich trotzdem nicht von der gewerblichen Verbreitung der geschützten Inhalte abbringen, handelt es sich um eine Urheberrechtsverletzung. Eine solche kann mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Zusätzlich können sich aus einem solchen Fehlverhalten zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz sowie Unterlassung aufseiten der geschädigten Partei ergeben.

Wird einem Influencer nach seinem Verstoß gegen das Urheberrecht eine Unterlassungserklärung zugestellt, sollte er sich an einen Rechtsanwalt wenden, bevor er seine Unterschrift unter das Dokument setzt. Es empfiehlt sich, die Erklärung von einem Fachmann überprüfen zu lassen, da ggf. Anpassungen möglich sind. Zwar kommen durch die anwaltliche Unterstützung weitere Kosten auf den Influencer zu, dadurch ist er jedoch immerhin auf der sicheren Seite.